Das Geld ist draussen in der Wirtschaft. Bei den Coiffeuren, Malerinnen, Spediteuren oder Baugeschäften. Überall dort, wo wegen des Corona-Stillstands Umsätze wegfielen und Löcher in den Finanzen entstanden. Innert weniger Tage flossen im März vom Bund garantierte Milliarden an KMU mit Finanzbedarf. Auf knapp 17 Milliarden Franken steht der Zähler, wie Finanzminister Ueli Maurer am Mittwoch an der Medienkonferenz des Bundesrats berichtete. Zahlen des Finanzdepartements (EFD) zeigen: Fast alles ging an Unternehmen mit ­weniger als 5 Millionen Franken Jahresumsatz.

Vermutlich bleibt es etwa dabei, denn in den letzten Tagen hat die Nachfrage nachgelassen. Das berichten Banker, das zeigen aber auch die Zahlen. Die von der «Handelszeitung» regelmässig befragten Banken haben ihre Kreditsumme in den vergangenen zwei Wochen nur noch um rund 1 Milliarde Franken oder knapp 13 Prozent ausgebaut. Die UBS verzichtet gar auf eine tägliche Auswertung, da «die Anzahl der neuen Anträge stark abgenommen hat». Nun geht es an die Verwaltung der neuen Kredite.