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Streit
Schon wieder Ärger bei Arbonia-Forster

AFG-Hauptaktionär Edgar Oehler: Unter heftigem Beschuss.  Keystone

Aktionäre verlangen eine Untersuchung bei Arbonia-Forster. Geprüft wird sogar eine Verantwortlichkeitsklage gegen einzelne Verwaltungsräte wegen Befangenheit und Verletzung von Offenlegungspflichten.

Von Bernhard Fischer
am 12.03.2014

Der Bauausrüster Arbonia Forster AFG kommt nicht zur Ruhe. Gemeinsam mit AFG-Präsident Rudolf Graf will Aktionärsvertreter Gregor Greber von zCapital klären, ob eine Verantwortlichkeitsklage gegen einzelne Verwaltungsräte der AFG notwendig wird. Im Raum stehen die Befangenheit des Aufsichtsgremiums und die Verletzung von Offenlegungspflichten.

Damit es nicht zu einer Klage kommt, fordert Greber einen «unabhängigen Ausschuss». Namentlich die Mandate Edgar Oehlers will Greber prüfen lassen. Der Bericht sollte noch vor der Generalversammlung am 25. April in Auftrag gegeben werden. Ansonsten, so Greber zur «Handelszeitung», will er den Aktionären empfehlen, die Entlastung des Verwaltungsrats zu verweigern.

«Erheblicher Informationsbedarf»

Laut zCapital besteht ein «erheblicher Informationsnotstand» betreffend zusätzlichen Vergütungen von 430'000 Franken für Oehler im Geschäftsjahr 2013. Greber hätte im Zusammenhang mit einem Mandat Oehlers als «General Manager» gerne gewusst, was dessen Funktion bei der Firmentochter STI beinhaltet und woraus sich seine Vergütung zusammensetzt. Und warum dieses Mandat nicht offengelegt wurde, wenn es sich dabei «offensichtlich um eine Exekutivfunktion handelt».

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