Der Industriekonzern Schulthess hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2011 deutlich gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 8,5 Millionen Franken, wie Schulthess mitteilte.

In der Vorjahresperiode hatte der Konzerngewinn bei 0,9 Millionen Franken gelegen. Der Betriebsgewinn (Ebit) wuchs von 3,1 Millionen auf 14,2 Millionen Franken an.

Das deutlich bessere Ergebnis wurde erzielt, obschon der Umsatz mit 139,6 Millionen Franken exakt gleich hoch war wie im Vorjahr. Das Unternehmen konnte den negativen Währungseinfluss infolge des starken Frankens vollumfänglich kompensieren.

Wärmetechnik legt deutlich zu

Als Zugpferd erwies sich der wichtigste Geschäftszweig des Konzerns, die Wärmetechnik. Der Umsatz in dieser Sparte legte um zwölf Prozent auf 71,2 Millionen Franken zu. Dagegen stagnierte der Ertrag in der Waschtechniksparte, im Bereich Kältetechnik ging er deutlich zurück.

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Durch die Restrukturierung der Kältetechniksparte sowie eine Steigerung der Effizienz bei der Wärmetechnik sei die Rentabilität deutlich gesteigert worden, heisst es im Communiqué des Konzerns.

Schulthess erwartet für das zweite Halbjahr keine zentralen Veränderungen im Marktumfeld. Das Unternehmen rechnet damit, seine Ziele für das Gesamtjahr erreichen zu können.

(laf/tno/sda)