Der milde Winter und die gefallenen Strom-Grosshandelspreise haben dem Energiekonzern RWE zum Jahresauftakt die Bilanz verhagelt. Der Umsatz sei um 8,6 Prozent auf 14,663 Milliarden Euro gefallen und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 15,5 Prozent auf 2,589 Milliarden Euro, teilte der Versorger mit.

Mit beiden Kennzahlen lag der Energiekonzern unter den Markterwartungen. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 15,311 Milliarden Euro gerechnet und das Ebitda auf 2,746 Milliarden Euro taxiert.

Der Konzern änderte wegen des geplanten Verkaufs der Öl- und Gasfördertochter Dea seine Prognose. Danach soll ohne operativen Beitrag von Dea das Ebitda bei 6,4 bis 6,8 Milliarden Euro liegen. Bislang hatte RWE inklusive Dea 7,6 bis 8,1 Milliarden angepeilt, nachdem der Wert bereits 2013 um sechs Prozent auf 8,7 Milliarden Euro gefallen war.

(reuters/vst)