Der Chip-Riese Intel wird vom schwachen PC-Markt belastet. Der Umsatz stagnierte deshalb im vergangenen Quartal beim Vorjahreswert von 12,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn rückte um drei Prozent auf zwei Milliarden Dollar vor, wie Intel nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel dennoch zeitweise um 2,6 Prozent zu.

Der Umsatz in der PC-Sparte fiel im Jahresvergleich um acht Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal war es sogar ein Minus von 16 Prozent. Das Geschäft mit Prozessoren für Rechenzentren wuchs dagegen im Vergleich zum ersten Quartal 2014 um fast ein Fünftel auf 3,7 Milliarden Dollar. Mit Chips für vernetzte Geräte im sogenannten Internet der Dinge setzt Intel 533 Millionen Dollar um, das war ein Plus von elf Prozent binnen eines Jahres.

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Stagnierender Umsatz erwartet

Für das gesamte Jahr rechnet Intel nun nur noch mit einem stagnierenden Umsatz. Die Erlös-Prognose für das vergangene Quartal hatte der Konzern vor einigen Wochen bereits um eine Milliarde Dollar gekappt – die reduzierte Zielmarke nun aber getroffen.

(awp/dbe/ise)