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Schwacher Service: Ryanair will investieren

Michael O'Leary will Ryanair professionalisieren. (Bild: Keystone)

Ryanair-Chef Michael O’Leary räumt ein, dass seine Fluglinie Nachholbedarf bei der Gästebetreuung hat. Nun will er investieren - und damit die Kommunikation zu den Kunden verbessern.

Veröffentlicht am 18.05.2011

Die Billigfluglinie Ryanair will ihren Service verbessern. Dafür plant das Unternehmen laut Chef Michael O’Leary, einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag zu investieren. O’Leary räumte ein, dass es bei der Betreuung seiner Fluggäste durchaus Nachholbedarf gebe.

"Wir haben wenig Ausfälle und technische Probleme, aber wenn wir welche haben, dann kriegen wir das meist nicht auf die Reihe. Unsere Kommunikation mit unseren Gästen ist dann schlecht", sagte der Chef von Europas grösster Billigfluggesellschaft der "Financial Times Deutschland“.

Demnächst sollen die Kunden also direkt per SMS über etwaige Verzögerungen oder Planänderungen unterrichtet werden. "Unsere Internetseite ist immer sehr aktuell, aber wenn zwei Drittel der betroffenen Gäste unterwegs keinen Zugriff aufs Internet haben, bringt das uns und ihnen nichts."

Die "Serviceoffensive" soll voraussichtlich im Sommer beginnen. Der Vorstoss ist laut Zeitung ein weiterer Schritt in O'Learys Strategie, die rasant gewachsene Fluglinie zu professionalisieren. Die irische Fluggesellschaft befördert pro Jahr rund 74 Millionen Passagiere.

(laf/tno/awp)

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