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Schwacher Yen lässt Nintendo gewinnen

Nintendos Kultfigur Super Mario: Der Spiele-Hersteller hat zugelegt. Bloomberg

Der japanische Spiele-Spezialist hat das Quartal mit einem Gewinn abgeschlossen. Analysten hatten eher mit einem kleinen Verlust gerechnet. Neben dem schwachen Yen half das neue Spiel «Splatoon».

Veröffentlicht am 29.07.2015

Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo überrascht mit einem Gewinn im Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal. Analysten hatten eher einen kleinen Verlust erwartet. Geholfen haben Nintendo der schwache Yen und das neue Spiel «Splatoon».

Der Quartalsgewinn beträgt knapp 8,23 Milliarden Yen, das sind rund 64 Millionen Franken. Im Vorjahresquartal hatte Nintendo noch einen Verlust von rund 9,9 Milliarden Yen - rund 77 Millionen Franken - verbucht. Der Umsatz stieg um gut einen Fünftel auf 90,2 Milliarden Yen, mehr als 700 Millionen Franken, wie Nintendo am Mittwoch mitteilte.

Spielekonsole Wii U schwächer

Von der Spielekonsole Wii U wurden 470'000 Geräte abgesetzt - rund 40'000 weniger als ein Jahr zuvor. Das neue Game «Splatoon», ein buntes Paintball-Kampfspiel, verkaufte sich 1,6 Millionen Mal und machte damit rund einen Drittel der Wii-U-Softwareverkäufe aus.

(sda/gku/ama)

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