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Bauindustrie
Schwarze Zahlen: Implenia schreibt wieder Gewinn

Implenia
Implenia-Logo: Der Baukonzern wächst im ersten Halbjahr.Quelle: Keystone

Im letzten Jahr war die Halbjahresbilanz noch rot. Nun schreibt Implenia wieder schwarze Zahlen.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Das Bauunternehmen Implenia hat in der ersten Jahreshälfte international wie auch in der Schweiz ein starkes Wachstum verbucht. Zudem schrieb das Unternehmen auch wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen des Streits um den Letzigrund rote Zahlen resultiert hatten.

Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,12 Milliarden Franken erzielt und liegt damit rund 26 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Betriebsgewinn (Ebit) der Geschäftsbereiche ohne Berücksichtigung von Amortisationskosten für bei der Übernahme der deutschen Biflinger erworbenen immaterielle Vermögenswerte liegt bei 29,5 Millionen Franken. Im Vorjahr blieb Implenia beim um diese Sonderkosten bereinigten Ebit mit 0,1 Millionen Franken nur knapp über der Gewinnschwelle.

Ingesamt, das heisst unter Einbezug aller Amortisations- und Konzernkosten, erreichte Implenia ein operatives Ergebnis von 18,1 Millionen Franken. Auf diese Ebene schlug vor einem Jahr noch ein Fehlbetrag von 9,6 Millionen Franken zu Buche stand. Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Franken, nach -11,9 Millionen im Vorjahr. Damals hatte auch das hängige Verfahren zum Stadion Letzigrund zu dem Fehlbetrag geführt.

Heimatmarkt mit Wachstum

In der Schweiz wuchs der Umsatz um 13 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken. Rund 70 Prozent des organischen Wachstums von Implenia entfallen jedoch auf die Aktivitäten ausserhalb der Schweiz.

Das Segment International habe die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen beanspruche deutlich mehr Zeit als ursprünglich erwartet, schrieb das Unternehmen weiter.

Im Segment Infrastructure hätten verschiedene Grossprojekte an Fahrt aufgenommen und einen positiven Umsatzeffekt entfaltet. Dies gelte nicht nur bei den Tunnel- und Spezialtiefbauprojekten in den Heimmärkten, sondern auch in Frankreich.

(sda/ise)

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