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Schwedischer Käufer von Kuoni bekommt kalte Füsse

Kuoni: Das Unternehmen soll nach Schweden verkauft werden. Keystone

Das Angebot der schwedischen EQT kommt bei den Aktionären von Kuoni offenbar nicht so gut an wie erhofft. Nun überlegt sich die Beteiligungsgesellschaft laut einer Agentur einen Rückzug vom Deal.

Veröffentlicht am 07.04.2016

Das Übernahmeangebot der Beteiligungsgesellschaft EQT für Kuoni könnte scheitern, weil weniger Aktionäre ihre Titel andienen als erwartet. Dies schreibt Bloomberg und verweist auf Aussagen von EQT-Partner Michael Bauer. Gemäss diesem werde die Offerte zurückgezogen, sollten nicht zwei Drittel der Stimmrechte und die Hälfte des Aktienkapitals angedient werden. Eine Erhöhung des Angebots schloss er aus. Die Angebotsfrist endet am 13. April.

Die skandinavische Beteiligungsgesellschaft EQT hatte im Einverständnis mit dem Kuoni-Verwaltungsrat und der Kuoni-und-Hugentobler-Stiftung Anfang Februar für den Reisedienstleister ein Übernahmeangebot lanciert. Es beinhaltet ein Kaufangebot an die Publikumsaktionäre, die pro Aktie 370 Franken erhalten sollen. In den letzten Wochen bewegten sich die Kuoni-Valoren in einer Bandbreite zwischen 359 und 366 Franken

(awp/mbü)

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