Der im Maschinenbau und in der Herstellung von Werkstoffen tätige Schweiter-Konzern hat 2012 einen um 28 Prozent höheren Reingewinn von 60,8 Millionen Franken erzielt. Das Unternehmen hatte aber deutlich weniger Aufträge in seinen Büchern als noch im Vorjahr.

Im vergangenen Jahr gingen Aufträge im Wert von 666,1 Millionen Franken ein, wie Schweiter mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang von 15 Prozent. Der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf 673,5 Millionen Franken Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 4 Prozent.

Zum Ende des letzten Jahres veräusserte Schweiter seine Tochter Ismeca Semiconductor. Der Hersteller von Halbleitern ging für rund 50 Millionen Franken an die amerikanische Cohu-Gruppe über.

Auf die Ismeca entfiel rund ein Drittel des im letzten Jahr erzielten Gewinns von Schweiter. Werden nur die fortgeführten Geschäftsbereiche berücksichtigt, lag der Reingewinn des Industrieunternehmens mit 40,1 Millionen Franken in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

In seiner grössten Geschäftssparte Werkstoffe (Composites) konnte Schweiter den Gewinn auf operativer Ebene (Ebit) um 5 Prozent auf 50,4 Millionen Franken steigern. In der kleineren Sparte Textilmaschinen ging der Vorsteuergewinn dagegen um 11 Prozent auf 7,4 Millionen Franken zurück. Beide Sparten zogen 2012 weniger Aufträge an Land.

(chb/aho/sda)

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