Der Umsatz von Schweiter ging wechselkursbedingt um 8,7 Prozent auf 425,0 Millionen Franken zurück. In Lokalwährungen erzielte die Gruppe dagegen ein Wachstum von drei Prozent. Der Bestellungseingang nahm um elf Prozent auf 480,3 Millionen Franken ab. 

Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 6,5 Prozent auf 31,5 Millionen Franken und der Reingewinn um 14 Prozent auf 20,3 Millionen Franken. Im Ergebnis sind laut Mitteilung Währungsverluste von neun Millionen Franken enthalten. Zudem führten Personalanpassungen bei 3A Composites zu einem Ertrag von knapp vier Millionen Franken aus der Reduktion der Personalvorsorgeverpflichtungen. 

Mit den vorgelegten Zahlen hat Schweiter die Analystenprognosen beim Nettoumsatz verfehlt, ansonsten aber übertroffen.

Anzeige

Für das zweite Semester erwartet Schweiter bei SSM Textilmaschinen und vor allem in der Halbleitermaschinen-Sparte Ismeca Semiconductor eine starke Abkühlung des Geschäfts. Negative Währungseinflüsse dürften das Ergebnis verstärkt belasten, hiess es. 

In allen Geschäftsbereichen stünden den anhaltenden negativen Währungseinflüssen positive Auswirkungen von Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsprogrammen gegenüber, welche ab dem vierten Quartal namentlich bei 3A Composites vollumfänglich zum Tragen kämen, so Schweiter. Insgesamt werde das Ergebnis im zweiten Semester aber tiefer ausfallen.

(kgh/laf/awp/sda)