Heute vor hundert Jahren verlegte das Internationale Olympische Kommittee seinen Sitz von Paris nach Lausanne. Dies nahm der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach zum Anlass, um mit Bundesrat Ueli Maurer die umfangreichen Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr zu eröffnen. Kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs verlegt der Gründervater der Olympischen Spiele, Barron Pierre de Coubertin, den Hauptsitz des Kommittees an den Genfersee, um der politisch unsicheren Lage in seinem Heimatland Frankreich zu entfliehen. 

De Coubertin habe mit dem IOC auch die olympischen Werte in die Schweiz gebracht und hier «ein Herz des internationalen Sports geschaffen», meinte Ueli Maurer. Das Jubiläum soll jedoch nicht nur die bewegte Vergangenheit aufleben lassen, sondern auch die Zukunftsperspektiven in den Vordergund stellen. 

Neuer Hauptsitz für 200 Millionen

Das IOC hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Arbeitgeber der Region Lausanne entwickelt. Die Planung eines neuen Verwaltungsgebäudes ist schon weit fortgeschritten. Der Bau des neuen Prunkstücks soll noch in diesem Jahr beginnen und erfordert eine Investition von rund 200 Millionen Franken. Das Gebäude im Lausanner Stadtteil Vidy wird dereinst rund 500 Angestellten Platz bieten. 

Mehr Infos zum Jubiläum: Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie, welche heute merkwürdig anmutenden Sportarten eins olympisch waren.

(sda/rvt)

 

 

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