Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford weist für das erste Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahr einen um 6,3 Prozent gesunkenen Umsatz von 3,60 Milliarden Dollar aus.

Der Betriebsgewinn (Ebit) lag mit 130 Millionen Dollar nach 279 Millionen Dollar im Vorjahr deutlich tiefer, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Unter dem Strich resultierte (auf non-GAAP-Basis) nach Abzug der Minderheiten ein Verlust von 41 (VJ Gewinn von 22) Millionen Dollar.

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Der Verlust sei verschiedenen Sonderfaktoren zuzuschreiben, die sich auf insgesamt 140 Millionen Dollar belaufen, heisst es weiter. Ohne diese Kosten weist Weatherford einen Gewinn von 99 Millionen Dollar aus, das sei mit den 117 Millionen Dollar aus dem Vorjahr vergleichbar.

Programm soll 500 Millionen Dollar eliminieren 

Die Gruppe befindet sich im Umbau: So seien 71 Millionen Dollar der 140 Millionen Dollar, die den Gewinn belasteten, auf Kosten aus dem Abbau von Stellen zurückzuführen. Weatherford sieht sich mit dem Stellenabbau von insgesamt 7000 Arbeitsplätzen auf Kurs. Total will Weatherford nach Abschluss des Programms 500 Millionen Dollar einsparen.

Weitere Sonderkosten von 47 Millionen Dollar stünden derweil im Zusammenhang mit Verträgen aus vergangenen Jahren im Irak und die restlichen 22 Millionen Dollar seien auf Devestitionsverluste zurückzuführen, so die Mitteilung weiter.

Anfang des Monats hatte Weatherford angekündigt, den Konzernsitz von der Schweiz nach Irland verlagern zu wollen.

(sda/vst/moh)