Martha Carter wagt eine Prognose: «Es wird zu einem dramatischen Anschwellen der Tagesordnungspunkte bei den SMI-Firmen kommen», erklärt sie gegenüber der «Handelszeitung». In der Vergangenheit gabs bei den SMI-Firmen im Schnitt 12 Diskussionspunkte, neu werden es gemäss der Analysechefin des weltgrössten Aktionärsaktivisten ISS «22 bis 30» sein.

Die ISS-Managerin erwartet nicht, dass viele Firmen bereits 2014 ihre Kompensationspakete zur Abstimmung stellen, dies wird 2015 verbindlich erwartet. Wie die «Handelszeitung» berichtet gehören aber nicht nur Treffen mit Aktionären zur anlaufenden GV-Saison, sondern auch Trainings für Manager, in denen sie sich auf sogenannte «Dirty Questions», also schmutzige Fragen von Aktionären vorbereiten.

Für Berater ein gutes Geschäft

In Firmen kursieren Fragenkataloge mit mehreren Hundert Frage- und Antworthilfen. Für Trainer und Berater erweist sich die GV-Saison und die Umstellung auf die Anforderungen der Minder-Initiative als ein gutes Geschäft.

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