Die fünf Schweizer Atomkraftwerke haben 2016 weniger Strom produziert als im Vorjahr. Die Produktion sank um 8,36 Prozent. Das AKW Leibstadt war länger als geplant vom Netz, und Beznau 1 AG stand das ganze Jahr still. Bereits im Vorjahr war die Produktion gesunken.

Die AKW Mühleberg, Gösgen, Leibstadt und Beznau 2 lieferten 2016 insgesamt 20'309 Gigawattstunden (GWh) Strom. Das teilte Swissnuclear, die Fachgruppe Kernenergie der Swisselectric, in Olten mit. Die Produktion habe rund ein Drittel des jährlichen Schweizer Strombedarfs gedeckt.

Rückgang schon 2015

Die Atomkraftwerke Gösgen, Mühleberg und Beznau 2 übertrafen 2016 die Produktion des Vorjahres. Die durchschnittliche Zeitverfügbarkeit der fünf AKW lag bei 68,3 Prozent. Für die AKW Gösgen, Mühleberg und Beznau 2 lag dieser Wert bei über 90 Prozent.

Die Stromproduktion der Anlagen war 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gesunken. Verlängerte Revisionen für Nachrüstungen, der Produktionsunterbruch bei Beznau 1 und ungeplante Betriebsunterbrüche hatten zu der Reduktion geführt.

(sda/gku/chb)