Jede neu eröffnete Asylunterkunft schafft Stellen für Betreuer, Sicherheitsleute und wenn die Unterkunft über keine Kochnische verfügt oder abgelegen ist auch Köche und Buschauffeure.

Wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet, sind die nicht nur ein Kostenfaktor für den Staat, sondern auch ein Millionengeschäft für Firmen und Private. So konnte eine der grössten Asylbetreuungsfirmen der Schweiz, die ORS Service AG im letzten Jahr 85 Millionen Franken umsetzen.

Umsatzplus von 30 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies für die Firma eine Steigerung um rund 30 Prozent. Rechnet man noch den Umsatz der ORS-Tochterfirma ABS Betreungsservice AG hinzu, kommt man auf einen Umsatz von 100 Millionen. Ebenfalls im Asyl-Business vorne mit dabei ist die Asylorganisation Zürich (AOZ). Für ihren Betreuungsauftrag erhielt sie von der Stadt Zürich im letzten Jahr 68 Millionen Franken.

(chb)