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Aufsicht
Schweizer Aufpasser untersuchen Hypo-Bankenpleite

Schweiz hilft im Nachbarland bei Untersuchung von Notverstaatlichung mit.   Keystone

In Österreich läuft die Aufarbeitung der Hypo-Bankenpleite. Dabei sind auch zwei Experten aus der Schweiz. Sie sollen die Untersucher unterstützen.

Von Jorgos Brouzos
am 16.04.2014

Für die Aufarbeitung der Hypo-Bankenpleite in Österreich werden der zuständigen Untersuchungskommission zwei Experten aus der Schweiz beigestellt. Das sind gemäss Recherchen der «Handelszeitung» der HSG-Bankenprofessor Manuel Ammann und Carl Baudenbacher, Präsident des Efta-Gerichtshofs.

Die Untersuchungskommission soll  klären, ob bei dieser Notverstaatlichung der Bank Ende 2009 alles mit rechten Dingen zu ging. Österreich habe im Hauruck-Verfahren Hypo-Anteile der Bayerischen Landesbank und damit Verpflichtungen für den Steuerzahler in Milliardenhöhe übernommen.

Milliardenhohe Schulden

Die Gesamtschulden der Hypo liegen zwischen 10 und 19 Milliarden Euro. Wie die «Handelszeitung» berichtet, halten Fonds von mindestens neun Schweizer Finanzinstituten noch Anleihen der Hypo Alpe Adria. Deren Forderungen belaufen sich auf rund 314 Millionen Franken.

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