Im Streit der US-Steuerbehörden mit Schweizer Banken können einem Bericht zufolge viele der Institute auf geringere Strafen hoffen als zunächst befürchtet. Die Zeitung «Finanz und Wirtschaft» berichtete am Samstag, dies gelte für etwa 80 Banken, die sich an einem von den Regierungen beider Länder ausgehandelten Offenlegungsprogramm beteiligt hatten.

Sie entgehen der Strafverfolgung, wenn sie ihre Verstösse im Zusammenhang mit US-Kunden offenlegen und Bussgelder akzeptieren. Eine neue Berechnungsgrundlage für die Bussgelder führe dazu, dass diese auf 20 bis 50 Prozent der ursprünglich befürchteten Summen sinken würden, heisst es in dem Bericht. Zu den an dem Programm beteiligten Banken gehören unter anderem Lombard Odier in Genf und EFG International in Zürich. 

(reuters/dbe)

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