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Reaktionen
Schweizer Firmen: Der Stellenabbau nach dem Ja

SVP-Initiative: Firmen reagierten auf die Annahme.   Keystone

Einige Firmen ziehen nach dem Entscheid zur Begrenzung der Personenfreizügigkeit erste Konsequenzen. Projekte werden auf Eis gelegt oder ins Ausland verlagert. Zudem werden Mitarbeiter entlassen.

Veröffentlicht am 16.02.2014

Erste Unternehmen in der Schweiz begründen Stellenabbau und Aufschub von Investitionen mit dem Entscheid zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. In Zug hat ein internationaler Industriekonzern die Entscheidung ausgesetzt, im Kanton ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zu bauen. Regierungsrat Matthias Michel nennt den Aufschub «bedauerlich». Er fürchtet, dass weitere Firmen folgen könnten; zahlreiche Anrufe von Wirtschaftsvertretern nach dem Zuwanderungsentscheid signalisierten eine  tiefe Verunsicherung . Der Regierungsrat sagt: «Ich erwarte, dass kurzfristig die Unternehmen die Möglichkeiten der derzeitigen Freizügigkeit noch voll ausschöpfen; dass sie grössere Entscheide für Ausbau oder Ansiedlung jedoch aufschieben.»

Software-Abteilung nach Osteuropa

Auch in Zürich hat eine Technologiefirma entschieden, ihre Software-Abteilung nach Osteuropa zu verlegen. «Die Evaluierung lief schon länger, und der Termin für die Sitzung stand auch schon fest, doch am Schluss hat das Abstimmungsresultat den Ausschlag für den Entscheid gegeben», sagt ein beteiligter Manager. Den bisherigen Angestellten werde gekündigt. Weil dies noch nicht kommuniziert wurde, will der Manager den Namen des Unternehmens nicht in der Zeitung lesen.

(dbe)

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