Die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) weitet ihre Untersuchungen in die Rohstoffbörsen aus. Die CFTC hat laut der Nachrichtenagentur Reuters diverse Firmen vorgeladen, die Metallwarenhäuser unterhalten. Unter den Betroffenen befindet sich auch der Zuger Rohstoffgigant Glencore.

CFTC will Dokumente, auch E-Mails, der letzten drei Jahre inspizieren. Die Untersuchungen rühren aus Beschwerden, dass die Marktpreise durch die Rohstoffhändler künstlich hoch gehalten würden.

Offenbar wurden erste Vorladungen bereits letzte Woche verschickt, Glencores Tochterfirma Pacorini soll die Vorladung am Montag erhalten haben. Gegenüber Reuters wollte sich Glencore nicht äussern.

Letzte Woche wurde bekannt, dass das Aluminium-Unternehmen Superior Extrusion aus Michigan bei einem Bundesgericht in Detroit Klage gegen die US-Investmentbank Goldman Sachs und die Londoner Metallbörse (LME) eingereicht hat. Auch hier der Vorwurf: Die Firmen beschränkten das Angebot an Aluminium und trieben dadurch die Preise für das Leichtmetall in die Höhe.

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