ABB-Chef Ulrich Spiesshofer warnt vor einer zu engen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. «Die Schweiz als liberales Wirtschaftssystem muss verlässlich und berechenbar sein», so der Chef des grössten Schweizer Industrieunternehmens mit 140'000 Angestellten im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz».

Wenn die Masseneinwanderungsinitiative falsch oder zu eng ausgelegt werde, müsse sich ABB überlegen, ob man noch richtig aufgestellt sei, so Spiesshofer. Auch der Schweizer Hauptsitz stünde dann gemäss dem Konzernchef möglicherweise zur Disposition. Man müsse dann «alle Szenarien durchdenken müssen. Das macht jeder Unternehmer», so Spiesshofer.

(hz)