Die Schweiz importierte 2012 gegenüber dem Vorjahr 5,8 Prozent weniger Champagner. Konkret wurden 5,355 Millionen Flaschen Champagner in unser Land eingeführt. Auch 2013 wird die frühere Rekordzahl von 6,1 Millionen Flaschen nicht erreicht. Die Helvetier verloren damit ihren Platz als siebtwichtigste Exportdestination der Franzosen, wie die «Handelszeitung» schreibt.

Neu belegt Australien Rang 7. Der erste Platz gehört traditionell mit einem Konsum von 171 Millionen Flaschen dem Herstellerland Frankreich, dies vor Grossbritannien und den USA. Die grössten Wachstumsraten verzeichneten 2012 beim Konsum Japan (14 Prozent), Australien (11 Prozent), Russland (10 Prozent), Hongkong (10 Prozent) und die Arabischen Emirate (9 Prozent).

Bis zu 105 Franken pro Flasche Champagner

Wertmässig haben die Schweizer Importeure rund 91 Millionen Euro in den Champagner investiert. Pro Flasche waren es rund 21 Franken. Damit verteuertesich der Schaumwein gegenüber 2011 nur minim. Für die teuerste Kategorie (Cuvées de prestige) wurden im Schnitt 105 Franken pro Flasche bezahlt.

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Allerdings machen diese High-End-Champagner volumenmässig nur gerade 3,5 Prozent des Konsums in der Schweiz aus. Weitaus am gefragtesten sind hierzulande die Bruts non millésimés, also die Assemblagen, mit einem hohen Marktanteil von 80 Prozent.

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