Der Getränkehersteller Rivella hat 2012 seinen Umsatz mit 139 Millionen Franken auf Vorjahresniveau halten können. Auch der Absatz blieb mit rund 102 Millionen Litern gleich hoch. Mindereinnahmen im Inland konnte Rivella durch Mehrverkäufe im Ausland wettmachen.

Mit 23 Millionen Litern verkaufte Rivella nach eigenen Angaben so viele Getränke im Ausland wie noch nie zuvor. Ausserhalb der Schweiz verbuchte Rivella ein Absatzplus von 11 Prozent. Wachsen konnte das Schweizer Unternehmen dabei sowohl in den Niederlanden wie auch in Deutschland.

In den Niederlanden wird Rivella schon lange verkauft und ist etabliert. Trotz allgemein sinkenden Getränkeabsatzes verkaufte Rivella aber mehr von seinem Milchserumgetränk. Deutschland dagegen ist für Rivella - mit Ausnahme der Grenzgebiete - ein neuer Markt. Die Verkaufsbemühungen werden dabei auf städtische Gebiete fokussiert.

In der Schweiz ist Rivella dagegen mit einem rückläufigen Absatz konfrontiert. Das Minus belief sich im vergangenen Jahr auf 3 Prozent. Allerdings war der Süssgetränkemarkt allgemein rückläufig, wie Rivella in der Medienmitteilung vom Dienstag festhielt. Mengenmässig konnte Rivella daher seinen Marktanteil von 12,3 Prozent im Jahr 2011 auf 12,5 Prozent ausbauen.

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Weil es auch zu Preisanpassungen kam, hat Rivella auch am Umsatz gemessen Marktanteile gewinnen können. Weiteres Wachstumspotenzial sieht Rivella noch in der Westschweiz. Mit dem Anfang Jahr lancierten Rivella in der Büchse dürfte das Unternehmen zudem vermehrt jugendliche Konsumenten ansprechen wollen. Für 2013 ist zudem ein Neudesign der Verpackung der Michel-Fruchtsäfte geplant.

Neben Rivella und Michel gehört auch die Marke Passaia zum Unternehmen, das insgesamt 271 Personen beschäftigt. Gewinnzahlen kommuniziert Rivella keine.

(tke/sda)