Die Schweizerische Post baut die Konzerndivision Swiss Post Solutions SPS um. Die IT-Tochterfirma Yellowworld wird von SPS abgetrennt und voraussichtlich der Postlogistics-Divison angegliedert, wie die «Handelszeitung»  in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. Yellowworld erzielt jährlich 30 Millionen Franken Umsatz und beschäftigt 80 Mitarbeiter. Die Umstrukturierung ist Teil eines Strategiewechsels für die schwach profitable SPS, den der Postverwaltungsrat Ende März verabschiedet hat.

Gemäss der neuen Strategie soll SPS  konsequent konsolidiert werden. Von grösseren Zukäufen sieht die Post künftig ab. Stattdessen soll sich SPS aufs Dokumentenmanagement konzentrieren, das bereits heute 80 Prozent des Umsatz des Konzernbereichs ausmacht. Daneben soll die Digitalsparte in ein paar Jahren «industriespezifische Servicecenter» aufbauen dürfen. Die Pläne hierfür sind allerdings noch nicht weit gediehen.

7500 Mitarbeiter

SPS erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 7500 Mitarbeitern einen Gewinn von 5 Millionen Franken bei einen Umsatz von 610 Millionen Franken. Dabei fielen 70 Prozent der Umsätze im Ausland an. Auf Ende Juni tritt SPS-Chef Frank Marthaler aus der Post-Konzernleitung aus, um sich beruflich neu zu orientieren.

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