Etwa sieben Prozent der erwerbsfähigen Schweizer waren 2014 laut Global Entrepreneurship Monitor gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen oder haben innerhalb der vorherigen drei Jahre eines gegründet. Auffällig ist der hohe Gründerinnen-Anteil in der Schweiz.

Im internationalen Vergleich sind die Schweizer aber relativ zaghaft, wenn es um den Sprung in die Selbständigkeit geht. Wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt, liegt die Gründerquote in den USA mit fast 17 Prozent der erwerbsfähigen Männer und 11 Prozent der Frauen deutlich höher.

Italiener als Schlusslicht

Auch in Österreich wird mehr gegründet, zumindest soweit es die Männer betrifft. Etwas zurückhaltender sind dagegen die Deutschen. Die Zahl der Unternehmensgründungen in der Bundesrepublik ist schon seit Jahren rückläufig. Gründungs-Schlusslicht sind indes nicht die Deutschen, sondern die Italiener.

(Mathias Brandt, Statista/gku)

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