Das Schweizer Startup LED Safari aus Lausanne hat zum Ziel, Solartechnik in Schulen zu unterrichten, mittels innovativen Lehrmethoden und einem Praktikum zur Herstellung von LED-Solarlampen.

Nun haben es die Schweizer ins Finale des «30 Under 30 Change The World»-Wettbewerbes von Forbes Magazine für Social Entrepreneurs geschafft. Der Sieger erhält eine Preissumme von 500'000 US-Dollar. LEDSafari hat eine innovative, preisgünstige Solarlampe entwickelt, die aus nur fünf Komponenten besteht. Sie kann ohne technische Vorkenntnis mit lokal verfügbarem Material zusammengebaut werden. 

Aus über 2500 Bewerbern ausgewählt

Das Schweizer Start-Up LEDsafari und fünf weitere Finalisten, die aus über 2500 Bewerbern ausgewählt wurden, messen sich vom 4. bis 7. Oktober 2015 in Philadelphia am «Under 30 Summit» des Forbes Magazine. Fünf der Finalisten erhalten je 100'000 Dollar, dem Gesamtgewinner winkt ein Preisgeld von 500'000 US-Dollar.

Auf Reisen in ländlichen Gebieten Indiens wurde LED-Safari-Mitbegründer Govinda Upadhyay, der ursprünglich aus Neu-Delhi stammt, mit den hohen Kosten und der Komplexität von Beleuchtungen in Gegenden ohne Strom konfrontiert. Es wurde ihm bewusst, dass dieses Problem gelöst werden könnte, wenn die Lokalbevölkerung in den Entwicklungsprozess involviert würde.

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Upadhyay entschied sich, eine einfache, preiswerte Solarlampe mit einem Trainingskonzept zu entwickeln. Grundidee war eine Do-it-yourself-Anleitung, in der auch das wissenschaftliche Know-How hinter der Technologie erklärt wird.

«Unsere Arbeit bei LED-Safari baut auf drei Pfeilern auf: Training, Lampe und Community», erklärte Govinda Upadhyay. «Die Trainingsmethode mit unserem Community-Ansatz befähigt  die Menschen zum Bau einer Solarlampe und vermittelt ihnen gleichzeitig ein Verständnis für Wissenschaft und Nachhaltigkeit.»

(chb)