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Schweizer Stromnetz gehört jetzt Swissgrid

Blick in die Swissgrid-Leitzentrale im aargauischen Laufenburg. (Bild: Keystone)

Die Netzgesellschaft ist nach erfolgter Kapitalerhöhung künftig alleine für den Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Schweizer Stromnetzes verantwortlich.

Veröffentlicht am 04.01.2013

Das Schweizer Strom-Übertragungsnetz gehört ab sofort der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid. Swissgrid hat das Netz im Zuge einer Kapitalerhöhung am Donnerstag von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen übernommen.

Swissgrid vollzog die Übernahme mit dem Eintrag in das Handelsregister am 3. Januar 2013, wie das Unternehmen mitteilte. Die Netzgesellschaft ist künftig alleine für den Betrieb, den Unterhalt und den Ausbau des Netzes verantwortlich.

Der Schritt solle helfen, den Strommarkt zu entflechten. Swissgrid wolle zudem das Stromnetz modernisieren, hiess es weiter.

Mit der Netzübertragung steigt die Zahl der Swissgrid-Aktionäre von 8 auf 17 Elektrizitätsunternehmen. Nicht dabei ist vorerst das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz). Das ewz hat die Bewertung seines Stromnetzes durch die eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) angefochten, wie Swissgrid auf Anfrage bekannt gab.

Das Stromversorgungsgesetz verlangt von den 18 Elektrizitätsversorgungsunternehmen, dass sie ihre Übertragungsnetze an Swissgrid abtreten. «Die Netzüberführung ist ein einmaliges Projekt in der Schweizer Stromgeschichte», sagte Swissgrid-CEO Pierre-Alain Graf gemäss Mitteilung. Der Bundesrat hatte die Statuten von Swissgrid bereits im Dezember genehmigt.

(vst/aho/sda)

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