Lange ist das Mittel noch nicht auf dem Markt: Im Juni 2012 wurde Rienso in der Europäischen Union zugelassen, im August des gleichen Jahres gab Swissmedic grünes Licht für den Verkauf in der Schweiz. In den USA wird das Medikament schon etwas länger verkauft - unter dem Namen Feraheme. Bislang immer problemlos.

Doch nun müssen die Manager von Takeda und ihres amerikanischen Partners Amag Pharmaceuticals die Notbremse ziehen. Mit einer Charge des Mittels zur Behandlung eines Eisenmangels bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung gibt es Probleme. Deshalb wird sie vom Markt zurückgezogen. Grund für den Rückzug sei ein Todesfall und mehrere Fälle von Überempfindlichkeit.

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Nur Schweiz betroffen

Die betroffene Charge ist nur in der Schweiz verkauft worden, wie Takedas Partnerunternehmen, der Pharmakonzern Amag, seine Aktionäre informierte. Deshalb betreffe der Rückzug auch nur die Schweiz. Takeda und Amag kündigten eine Untersuchung der betroffenen Charge an.

2010 hatte Amag mit Sitz in Massachusetts Takeda mit dem Vertrieb von Ferumoxytol (Rienso) ausserhalb der USA beauftragt.

(se/tno/sda)