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Zwangsabgaben
Schweizer Wirte zwingen Sepp Blatter in die Knie

Sepp Blatter: Schluss mit Geschäftsvorschriften in der Schweiz.   Keystone

Der Wirteverband Gastrosuisse hat einen Rechtsstreit gegen Fifa und Uefa gewonnen. Die Sponsoring- und Werbevorschriften der Fussballverbände sind hier Geschichte.

Veröffentlicht am 02.03.2014

Das freut die Wirte und alle Freunde des Public Viewing: Nach einem rund sechsjährigen Rechtsstreit hat Gastrosuisse erreicht, dass die mächtigen Fussballverbände in der Schweiz keine Lizenzen mehr verlangen dürfen. Das heisst: Keine Sponsoring- oder Werbevorschriften. Und schon gar keine Einschränkungen betreffend Angebot oder Ausschank.

Noch bei der Heim-EM 2008 hatte die Uefa versucht, bei jedem Public Viewing mitzuverdienen. Christian Belser, Jurist bei Gastrosuisse freut sich. «Das ist ein weltweit einzigartiger Sieg der Schweizer Gastronomie», sagt er zu «Sonntagsblick». Tatsächlich: Die Schweiz ist jetzt ein weltweiter Sonderfall was die Public Viewing-Lizenzen betrifft. Österreichs Wirte haben sich bereits bei den Schweizer Branchenkollegen erkundigt, wie sie das geschafft haben.

(chb)

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