Die schwache Konjunktur in wichtigen Schwellenländern setzt dem Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé zu. Der Umsatz sank im ersten Halbjahr 2014 auf 43 Milliarden Franken von 45,2 Milliarden im Vorjahr, wie der Weltmarktführer am Donnerstag mitteilte.

Wie bereits Konkurrent Unilever bekam auch Nestlé die schwächelnde Nachfrage in zuvor wachstumsstarken Ländern Asiens zu spüren. Dazu kam der Kursverfall Schwellenländer-Währungen und dem Dollar. Der Gewinn sank auf 4,6 (Vorjahr 5,1) Milliarden Franken.

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Verbesserung der Marge angestrebt

Analysten hatten mit einem Überschuss von 5,0 Milliarden Franken und einem Umsatz von 43,4 Milliarden Franken gerechnet.
Über das ganze Jahr peilt Nestlé weiterhin ein organisches Wachstum von «um fünf Prozent» und eine Verbesserung der operativen Marge in Lokalwährungen an.

(reuters/me/ama)