Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als 50 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Der Umsatz stieg 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Prozent auf 51,3 Milliarden Euro, wie das britisch-niederländische Unternehmen mitteilte.

Damit sei eine «wichtige Etappe» hin zum kürzlich ausgegebenen Ziel von 80 Milliarden Euro Umsatz erreicht. 2012 erzielte der Hersteller von Produkten wie Knorr-Fertiggerichten, Magnum-Eis und Lipton-Eistee demnach einen Gewinn von 4,48 Milliarden Euro - ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Für das neue Geschäftsjahr sei aber ein «intensiver Wettbewerb» zu erwarten, erklärte Unilever-Chef Paul Polman. Dennoch peilt der seit 2009 an der Spitze des Konzerns stehende Niederländer auch in diesem Jahr ein Wachstum an, das über dem Marktdurchschnitt liegt. Dabei soll der Gewinn weiter zulegen.

Unilever wickelte 2012 einen Grossteil seines Geschäfts in Schwellenländern ab. Das grösste Wachstum verbuchte der Konzern in Asien und Afrika. In Südamerika seien die Verkäufe um 7,9 Prozent gestiegen, während sie in Westeuropa mit einem leichten Plus von 0,8 Prozent so gut wie stabil blieben.

Unilever zählt zu den grössten Konsumgüterherstellern der Welt. Das Unternehmen ist in 180 Ländern der Welt aktiv.

(tke/muv/sda)

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