Credit Suisse fährt die Kosten im Devisen-Handel in London und New York zurück. Mindestens sechs Mitarbeiter in dem Bereich haben einer mit der Sachlage vertrauten Person zufolge die Schweizer Grossbank verlassen. Darunter sei auch der Leiter des Devisen-Spothandels in London, Danny Wise.

Weder Wise noch die anderen Händler konnten für eine Stellungnahme erreicht werden. Bei dem Abbau handelt es sich Angaben des Insiders vom Mittwoch zufolge um Feinanpassungen nach einem tiefergreifenden Umbau im vergangenen Oktober.

Abschied aus den Top Ten

Wie bei vielen Konkurrenten lahmt auch bei Credit Suisse das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Devisen und Rohstoffen. Angesichts der Marktflaute und höheren Kapitalanforderungen der Regulatoren ist die zweitgrösste Schweizer Bank dabei, sich aus Teilen des Geschäfts zurückzuziehen.

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Einer Umfrage von «Euromoney» zufolge ist Credit Suisse aus der Gruppe der zehn grössten Devisenbanken der Welt gefallen. Mit der Untersuchung der Regulierer von möglichen Manipulationen im Devisenhandel haben die Abgänge der Händler in London und New York dem Insider zufolge nichts zu tun. 

(reuters/me/sim)