Berstend volle Messehallen an der EIBTM in Barcelona, gut frequentierte Diskussionsforen am SITE-Kongress in Montreux: Soeben sind zwei wichtige Branchenanlässe der internationalen Geschäftsreisewelt mit überwältigenden Besucherzahlen über die Bühne gegangen. Zum Feiern war den Anbietern allerdings nicht zumute, denn die unmittelbaren Aussichten für Geschäftsreisen sind trüb. Weltweit kürzen Firmen Budgets zusammen, vertagen Seminare und streichen ganze Kongresse.

Erstmals Umsatzeinbrüche?

An vorderster Front betroffen ist der in den letzten Jahren stark gewachsene MICE-Markt, wie das Geschäft rund um die Organisation von Tagungen, Kongressen, Messen und Events im Fachjargon bezeichnet wird. Schweizer MICE-Marktführerin ist die international aktive MCI Group mit Hauptsitz in Genf. In den letzten 20 Jahren hat die Firma ihren Umsatz kontinuierlich gesteigert, meistens im zweistelligen Prozentbereich. «2009 ist eine Premiere, denn wir werden wohl höchstens stagnieren oder sogar Umsatz verlieren», prophezeit Geschäftsführer Roger Tondeur. 2008 verfehlt die MCI Group ihre ursprünglich formulierten Ziele. Statt des budgetierten Umsatzsprungs um 20% beträgt der Zuwachs beim Umsatz nur 10% auf 255 Mio Fr.

Von den Mitbewerbern der MCI Group sind keine Umsatzzahlen zu erfahren. Mit Schwierigkeiten müssen auch sie rechnen. «Firmen legen ihre Veranstaltungen vermehrt auf Eis», sagt Uwe Bornemann vom Zürcher Büro der britischen Veranstalterin Grass Roots. Auch beim Switzerland Convention & Incentive Bureau, der MICE-Agentur von Schweiz Tourismus, geht Geschäftsführerin Barbra Albrecht nach fetten Jahren 2009 ebenfalls von Rückgängen aus. «Wir rechnen mit einem Minus von 3% bei den Logiernächten.» 2007 hat das MICE- Geschäft dem Schweizer Tourismus im Bereich der Übernachtungen einen Umsatz von rund 640 Mio Fr. eingebracht. Zählt man alle übrigen Ausgaben rundherum dazu, dürfte die effektive Wertschöpfung sogar doppelt so hoch liegen. Mittelfristig wird ein weiteres Wachstum erwartet.

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Standort Schweiz gut aufgestellt

Vorerst ist nun aber ein Marschhalt angesagt. Die Unternehmen agieren kostenbewusster, Veranstalter müssen darauf reagieren. «Wir führen geplante Veranstaltungen vermehrt in Europa durch anstatt in Übersee oder in der Schweiz anstatt im benachbarten Europa», sagt Dieter Rumpel, Geschäftsführer der jungen MICE-Abteilung Kuoni Events Schweiz des Reisekonzerns.

Wenn Anlässe nicht verschoben oder abgesagt sind, werden sie sparsamer gestaltet. «Die Aspekte Schulung und Information bleiben dabei unangetastet», betont Roger Tondeur. Gespart werde aber bei den «unnötigen Programmpunkten» wie Gala-Diners, Feuerwerk und teuren Partys. In diesem Bereich erwartet Tondeur denn auch Umsatzeinbussen von 20% und mehr.

Für das Anlassgeschäft generell und den Standort Schweiz ganz besonders ist Tondeur trotz allem optimistisch. Der Markt werde sich wieder erholen, ist er überzeugt. Die Schweiz profitiere zurzeit ganz besonders von ihrem Image, von ihrer sauberen und schönen Natur, von intakten Landschaften und von der Absenz von überflüssigem Luxus. «Stärker von der Krise betroffen sind mit Sicherheit Destinationen wie Monte Carlo oder Las Vegas.»

 

 

NACHGEFRAGT roger tondeur, Geschäftsführer MCI Group, Genf

nachgefragt


«Für neue Anbieter wird es schwierig»

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Roger Tondeur ist Geschäftsführer der MCI Group, des Marktführers für Events und Gruppenanlässe. Die Gruppe erzielt im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von rund 255 Mio Fr., davon gegen 50 Mio Fr. mit Events und Meetings, die in der Schweiz stattfanden.

Die Organisation von Tagungen, Kongressen und Messen war bisher ein Wachstumsmarkt. Jetzt gerät er ins Stocken. Müssen Sie untätig zuwarten, bis die Rezession vorbeigeht?

Roger Tondeur: Auf keinen Fall. Jetzt sind wir als Anbieter besonders gefragt. Wir müssen die Kunden in solchen Zeiten erst recht davon überzeugen, dass die Durchführung ihrer Firmenevents wichtig ist. Damit sie uns das glauben, müssen wir ihnen zusätzliche Mehrwerte offerieren.

Wie genau wollen Sie das schaffen?

Tondeur: Indem wir für tiefere Kosten identische Qualität wie bis anhin liefern. Wir verwalten teilweise ganze Anlassbudgets von Kunden. Wenn wir mit weniger Aufwand gleich gut sind, profitiert der Kunde, und unsere Marge bleibt gut. Profitieren kann auch unser Image beim Geschäftspartner.

Die MCI Group wird also gestärkt aus der Krise hervorgehen?

Tondeur: Keine Frage: Gute und erfahrene Agenturen, die in Krisenzeiten einen besonders guten Job machen, sind die Gewinner von morgen. Ich denke, dass wir zu ihnen gehören. Neue Anbieter hingegen, die vor allem aufgrund des jüngsten Marktwachstums ins Geschäft mit Anlässen und Tagungen eingestiegen sind, werden im nächsten Jahr eher in Schwierigkeiten geraten.

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