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Sergio Ermotti: Fintech kostet Jobs

Sergio Ermotti: UBS-Chef sieht Auswirkungen des Fintech-Wandels. Keystone

UBS-Chef Sergio Ermotti möchte darauf achten, dass seine Bank nicht zum Technologie-Konzern wird. Die Branche befinde sich in einer Übergangsphase, die sich auch auf den Personalbedarf auswirke.

Veröffentlicht am 28.09.2016

Die Anwendung von neuen Technologien im Finanzsektor wird laut UBS-CEO Sergio Ermotti Auswirkungen auf das Bankpersonal haben. «Wir befinden uns derzeit in einer Übergangsphase in welcher gewisse Arbeitsplätze abgebaut werden», sagte Ermotti an der Finanzmesse Sibos in Genf. Der Einsatz neuer technologischer Einstrumente beispielsweise aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz solle Banken etwa in Bezug auf die immer grössere Komplexität der Reglementierungen unterstützen, erklärte Ermotti.

Den Einsatz der innovativen Technologien sieht Ermotti vor allem im «Back Office«-Bereich, nicht zuletzt in Bezug auf Compliance und auf Cyber-Sicherheit. «Wir müssen aber auch darauf achten, nicht zu einem Technologie-Unternehmen zu werden.»

Im Bereich der Cyber-Sicherheit sollten die verschiedenen Institute ihre Erfahrungen untereinander austauschen, um nicht gewisse Fehler zu wiederholen, erklärte der UBS-Chef weiter. Banken, deren Sicherheit kompromittiert worden sei, dürften nicht stigmatisiert werden – das bringe dem nächsten angegriffenen Institut nichts.

(awp/me/jfr)

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