Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne lässt in seinen Bemühungen um eine Fusion mit General Motors einem Medienbericht zufolge nicht locker. Der Manager hoffe nun auf Hegdefonds und andere Investoren, um den Konkurrenten zum Einlenken zu bewegen, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Marchionne hatte GM-Chefin Mary Barra eine E-Mail geschickt, um eine Fusion auszuloten. Berichten zufolge erhielt er eine Abfuhr.

Ohne Verbündete

Wie das «WSJ» weiter berichtete, fühlt sich der Italiener durch den Erfolg umtriebiger Investoren bei GM bestärkt. Er habe bislang aber keinen Verbündeten gefunden. GM hatte im März bekanntgegeben, Aktien im Volumen von fünf Milliarden Dollar zurückzukaufen, um einen Konflikt einer Investorengruppe zu vermeiden.

Dem Bericht zufolge könnte Marchionne auch versuchen, europäische Autohersteller mit Hilfe von Investoren unter Druck zu setzen. Der Manager hat sich wiederholt für Zusammenschlüsse in der Branche ausgesprochen. Dies sei nötig, um Investitionen in sauberere und sicherere Fahrzeuge zu stemmen.

(reuters/ise)

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