Die Credit Suisse (CS) baut angeblich wieder ein Team mit Händlern auf, die sich mit hypothekenbesicherten Wertpapieren beschäftigen sollen - das schreibt «Wall Street Journal» unter Berufung auf zwei Informanten.

Eigentlich war die CS im Jahr 2011 aus diesem Geschäft ausgestiegen, 50 Mitarbeiter der Sparte mussten die Bank verlassen. Nun würden bei den Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) jedoch wieder hohe Gewinne winken, heisst es in dem Bericht weiter. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus seien anderswo kaum noch Renditen zu erwirtschaften.

«Vorsichtig» solle bei der Credit Suisse nun Fachpersonal für den Handel mit den CMBS eingestellt werden, so einer der Informanten. Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet derweil über neu erwachtes Interesse der schweizerischen Grossbank an CMBS.

Dabei ist die CS laut «Wall Street Journal» nicht die einzige Grossbank, die bei den mit Gewerbeimmobilien besicherten Krediten wieder ein Wörtchen mitreden möchte: Der Markt für CMBS boome wieder, Analysten rechneten mit einem Wachstum des Marktes um 25 Prozent und Institute wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank könnten ihr Engagment im laufenden Jahr deutlich ausbauen.

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(tno/chb)