Die jüngsten Veränderungen im Aktionariat von Roche beunruhigen Konzernchef Severin Schwan nicht. „Für uns als Unternehmen ändert sich nichts“, sagt Schwan im Interview mit der „Handelszeitung“. „Der Familienpool wie auch Maja Oeri halten ausdrücklich an der Unabhängigkeit von Roche und dem Konzernsitz in Basel fest. Das ist uns versichert worden.“ Die Stabilität im Aktionariat sei ein echter Wettbewerbsvorteil – gerade vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der zunehmenden Volatilität der Märkte. Abwehrszenarien gegen mögliche Angreifer plant Schwan nicht. „Dazu besteht kein Anlass“, so Schwan.

Zu den Auswirkungen des Desasters in Japan sagt Schwan: „Bisher gibt es keinen Grund, den Ausblick für das Geschäftsjahr zu ändern.“ Im Moment sei es noch schwierig, das genaue Ausmass der Schäden zu beziffern, die das Erdbeben in den Labors verursacht hätten. Schwan rechnet derzeit allerdings „nicht mit signifikanten materiellen Schäden“ für die Gruppe insgesamt.

Das Interview mit Severin Schwan lesen Sie in der neuen Handelszeitung, ab heute am Kiosk.