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Metallverarbeitung
SFS rückt dank Zukauf vor

SFS
Produktion bei SFS: 2017 war ein starkes Jahr.Quelle: Keystone

Der Ostschweizer Industriekonzern ist im vergangenen Jahr zweistellig gewachsen. Und auch beim Gewinn sieht es gut aus.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Der Ostschweizer Industriekonzern SFS ist 2017 zweistellig gewachsen. Der Umsatz stieg um 13,7 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken. Dazu trug insbesondere eine Übernahme bei. Aus eigener Kraft schaffte der Hersteller von mechanischen Befestigungssystemen und Präzisionsformteilen ein Plus von 7,4 Prozent.

Durch den Zukauf des Medizinaltechnik-Zulieferers Tegra Medical gewann SFS insbesondere in Amerika an Boden. Der Umsatz dort stieg um knapp 40 Prozent auf 281,4 Millionen Franken. Damit steuert die Region 17,2 Prozent zum Gesamtumsatz bei, nach 14,0 Prozent im Vorjahr.

Immer noch europalastig

Damit sei die angestrebte Diversifikation deutlich verbessert worden, schreibt SFS in einer Mitteilung vom Freitag. Der Löwenanteil des Umsatzes kommt mit 42,0 Prozent nach wie vor aus Europa. 22,6 Prozent werden in der Schweiz erwirtschaftet, 21,1 Prozent in Asien und 0,3 Prozent in Afrika und Australien.

Aufgrund der vorliegenden provisorischen Resultate erwartet SFS, dass der bereinigte Betriebsgewinn EBITA 2017 um 12,5 Prozent gestiegen ist. Die detaillierten Zahlen werden am 9. März veröffentlicht.

(sda/gku/me)

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