Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) übernimmt von der Ortsbürgergemeinde St. Gallen die Vadian Bank AG. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die SGKB übernimmt alle 26 Mitarbeitenden sowie 100 Prozent der Aktien, wie die SGKB am Dienstag mitteilte.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Vadian verwaltet Kundenvermögen von rund 700 Millionen Franken sowie ein Kreditportfolio von rund 400 Mio. Franken.

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Die Vadian werde in den nächsten zwölf Monaten vollständig in die SGKB integriert. Der Kauf stehe in Einklang mit der im letzten Jahr eingeleiteten strategischen Fokussierung auf den Heimmarkt Ostschweiz.

Mehr Reingewinn im Halbjahr

Zudem gab die Kantonalbank ihre Halbjahresresultate bekannt. Sie meldete einen Rückgang des Bruttogewinns um 11 Prozent auf 97,8 Millionen Franken. Gleichzeitig stieg der Konzerngewinn um 13 Prozent auf 73,2 Millionen Franken. Massgeblich ermöglicht wurde der Reingewinnanstieg von markant tieferen Abschreibungen auf immateriellen Werten.

Der Betriebsertrag ging um 9,6 Prozent auf 224,4 Millionen Franken zurück. Dabei verminderte sich der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 3,4 Prozent auf 147,8 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verringerte sich um 19 Prozent auf 58,1 Millionen Franken. Dem steht ein um 8,3 Prozent tieferer Geschäftsaufwand von 126,6 Millionen Franken gegenüber.

Die Kundenausleihungen der Bank stiegen gegenüber Ende 2013 um 0,7 Prozent auf 23,2 Milliarden Franken. Die verwalteten Kundengelder entwickelten sich positiv und betrugen per Mitte Jahr 36,2 Milliarden gegenüber 36,1 Milliarden Franken per Ende 2013.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 heisst es, dass an der Prognose festgehalten werde, wonach mit einem Reingewinn im Rahmen des Geschäftsjahres 2012 und damit über dem Vorjahr zu rechnen sei.

(sda/vst/ama)