Die St. Galler Kantonalbank kommt in Deutschland seit Gründung 2009 nicht aus den roten Zahlen, wie die Handelszeitung in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. «Ausgehend von der aktuellen Entwicklung rechnet die Bank bis 2020 mit weiteren Anlaufverlusten», schreibt die SGKB Deutschland in ihrem jüngsten Geschäftsbericht.

Die deutsche Kantonalbank-Tochter hat zwischen 2009 und 2014 über 40 Millionen Euro an Verlusten angehäuft. Die Bank im Mehrheitsbesitz des Kantons St. Gallen hat auch wiederholt die Gewinnschwelle verschoben.

«Nicht aussagekräftig»

SGKB-Sprecher Simon Netzle sagt, dass die Gewinnschwelle aus zwei Gründen verschoben wurde. Einerseits habe man sich an die «aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten» angepasst. Anderseits habe die Eröffnung der Zweigstelle in Frankfurt «entsprechende Vorinvestitionen» notwendig gemacht.
 
Zudem betont der SGKB-Sprecher, der Einzelabschluss der deutschen Tochter sei «nicht aussagekräftig» für die «Profitabilität des Deutschlandgeschäftes». «Kunden können selber bestimmen, ob sie in Deutschland oder in der Schweiz betreut werden möchten und ob ihre Vermögenswerte in Deutschland oder in der Schweiz verwahrt werden sollen.» Wie hoch der positive «Spill-over» in die Schweiz ist, sagt die Bank nicht.  Die börsenkotierte SGKB gehört zu 54,5 Prozent dem Kanton St. Gallen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab morgen am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.