Die Frankenstärke erreicht auch den Warenprüfer SGS. Das ändert aber nichts daran, dass SGS seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2011 leicht steigern konnte. So erhöhte sich der Umsatz von 4,76 auf 4,8 Milliarden Franken. In Lokalwährungen wuchs der Umsatz allerdings um 14 Prozent. Wie das Unternehmen mitteilt sei in allen Regionen und vor allem in den Sparten Minerals, Consumer Testing, Industrial Services und Environmental Services erzielt worden.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor ausserordentlichen Faktoren ging um 3,9 Prozent auf 815 Millionen Franken zurück. In Lokalwährungen wäre der EBIT allerdings um elf Prozent gewachsen. Die entsprechende Marge erreichte 17 Prozent. Nach ausserordentlichen Faktoren lag der EBIT bei 790 Millionen Franken oder 5,5 Prozent unter dem Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein um 9 Prozent tieferer Reingewinn (nach Minderheiten) von 534 Millionen Franken.

Analysten-Voraussagen eingetroffen

Den Aktionären wird - wie im Vorjahr - die Ausschüttung einer Dividende von 65 Franken je Aktie vorgeschlagen, davon 30 Franken als ordentliche und 35 Franken als ausserordentliche wegen der starken Cash-Situation. Ausserdem lanciert der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 250 Millionen Franken.

Anzeige

Mit den Zahlen für 2011 hat SGS sind die Voraussagen der Analysten eingetroffen. Im Durchschnitt hatten die Experten mit einem Umsatz von 4,78 Milliarden Franken, einem EBIT vor Sonderfaktoren von 805 Millionen und einem Reingewinn von 542 Millionen Franken gerechnet.

Im Jahr 2012 rechnet SGS trotz schwierigem Umfeld mit starkem Umsatzwachstum. Auch der bereinigte EBIT soll deutlich über dem Wert von 2011 zu liegen kommen. Derweil werde das Investitionsprogramm 2014 unvermindert fortgesetzt, heisst es weiter.

(muv/awp)