Trotz niedrigerer Ölpreise hat der Ölkonzern Royal Dutch Shell im dritten Quartal kräftig zugelegt. Durch die Zuwächse bei der Gasförderung sowie bei der Weiterverarbeitung von Öl konnte Shell seinen bereinigten Gewinn um fast ein Drittel auf 5,8 Milliarden US-Dollar steigern.

Dies war mehr als Analysten erwartet hatten. Schwankungen beim Ölpreis gehörten zum Geschäft, erklärte Shell-Chef Ben van Beurden bei der Vorlage der Quartalszahlen.

Ausgaben gedrosselt

Der Konzern habe deshalb seine Ausgaben gedrosselt und den Verkauf von Geschäftsteilen beschleunigt. Shell will den Aktionären mit 0,47 Dollar je Aktie zudem eine höhere Quartalsdividende zahlen.

(awp/dbe/ama)

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