Die Übernahme von SHL Telemedicine durch die Shanghai Jiuchuan Investment Gruppe ist gescheitert: Der Anbieter von Telemedizin-Lösungen hat den im Juli abgeschlossenen Fusionsvertrag beendet. Shanghai Jiuchuan habe es versäumt, die gemäss Vertrag relevanten Vollzugsbedingungen zu erfüllen, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit.

Der Verwaltungsrat von SHL prüfe nun die strategischen Optionen, heisst es weiter. Das Unternehmen werde «zu gegebener Zeit» kommunizieren. Die in Schanghai ansässige private Investmentfirma hatte im Rahmen einer sogenannten «umgekehrten Dreiecksfusion» 10,50 Franken in bar je SHL-Aktie geboten. Die SHL-Aktionäre hatten im September bereits ihr Einverständnis für die Transaktion gegeben.

Die SHL-Valoren hatten am (gestrigen) Montag an der Schweizer Börse bei 8,49 Franken geschlossen.

(awp/mbü/ama)