Der grösste Schweizer Anbieter von Schnäppchen im Internet hat im vierten Jahr seines Bestehens erstmals Gewinn geschrieben. Das bestätigt DeinDeal-Mitgründer und Chef Amir Suissa gegenüber der «Handelszeitung»: «Ja, wir haben letztes Jahr den Breakeven geschafft.» Das Unternehmen setzte 2013 insgesamt 65 Millionen Franken um. Verglichen mit dem Vorjahr ist das eine Steigerung von einem Viertel. DeinDeal – mehrheitlich im Besitz des Zürcher Verlagshauses Ringier – ist damit stärker gewachsen als der E-Commerce generell. 

Für die Schweiz rechnen Experten mit einem Plus von rund 10 Prozent. DeinDeal macht rund die Hälfte des Umsatzes im Couponing-Geschäft, in dem das Unternehmen gegen eine Kommission Deals von Dritten vermittelt.

Die andere Hälfte der Verkäufe realisiert das KMU mit rund 150 Beschäftigten mit Produkten, die es in Eigenregie kauft und verkauft. Um weiter zu wachsen, will Geschäftsführer Suissa die Zahl der gleichzeitig verfügbaren Deals und Artikel im laufenden Jahr massiv ausbauen. «Geplant ist eine Verfünffachung.» Spezielle Algorithmen sollen den Internet-Shop für alle der aktuell rund 650 000 registrierten Nutzer personalisieren und so den Umsatz weiter steigern. «Unser Umsatzziel ist bei über 80 Millionen Franken angesetzt», sagt Suissa. Mittelfristig will DeinDeal sogar selbst Eigenmarken-Artikel herstellen lassen und verkaufen.

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