Im Haus ist es das Bad, das als Wohn- und Wohlfühlraum diese Funktion übernimmt. Oder übernehmen könnte – wären da nicht der unübersehbare Handtuchstapel, das altmodische WC und die hässliche Leuchtstoffröhre. Keramik Laufen hat in einem Kolloquium mit Badplanern und Innenarchitekten sieben Gestaltungsregeln für den entspannten Gang ins Bad definiert.

1. Verzicht auf Überflüssiges Entspannung beginnt im Kopf: Wenn beim Entspannungs-Bad in der Wanne der Blick jedoch auf einen Handtuchstapel, 20 Tiegelchen und Töpfchen und mehrere Rollen Toilettenpapier fällt, ist es mit der Ruhe schnell vorbei. Wie in einem japanischen Zen-Garten sollte auch im Bad auf alles Überflüssige verzichtet werden – oder es darf zumindest nicht sichtbar verstaut sein. Intelligente Badmöbel sorgen für Übersicht und Stauraum und bringen die nötige Ruhe ins Bad – damit sich die Sinne entspannen können.

2. Klares Design Der bauchige Waschtisch aus den 1970er Jahren, die weiss furnierten Sperrholz-möbel aus dem Baumarkt, die Leuchtstoffröhre mit der Brombeerenfassung aus Glas – in so einem Ambiente kann sich kein Mensch entspannen. Moderne Badausstattungen führen das Auge mit klaren Linien, die sich von Waschtisch, Wanne, Dusche über die Badmöbel bis hin zu Lampen und Accessoires wiederfinden – und optisch für Harmonie sorgen.

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3. Richtiger Materialmix Ein Holzrost vor der Badewanne, Schranktüren aus satiniertem Glas, Natursteinelemente für Wand oder Boden, Putz statt Fliesen, verchromte Handtuchhalter und natürlich feinste Keramik – die Materialkombinationen im Bad sind schier unerschöpflich. Allerdings sollte man bei der Wahl der Materialien behutsam vorgehen, denn ein allzu wilder Mix stört die Balance.

4. Sanfte Farben Ganz gleich, ob sich das Bad in Weiss, in frischem Grasgrün, einer blau-beigen Kombination oder in Terracotta-Tönen kleidet: Farben setzen Akzente und wirken sich ganz erheblich auf unser seelisches Gleichgewicht aus.

5. Gepflegtes Ambiente Es gibt wenig, was einem das Wohlbefinden im Bad gründlicher vermiesen kann, als mangelnde Hygiene: Kalkflecken, Schmutzränder und Ablagerungen lassen sich oftmals nur mit Mühe entfernen. Für mehr Gelassenheit sorgen heute Oberflächenveredelungen für Keramik und Möbel, die schmutzabweisend wirken und sich leicht reinigen lassen.

6. Stimmungsvolle Beleuchtung Dunkle und schlecht ausgeleuchtete Badezimmer schlagen ebenfalls aufs Gemüt und lassen den Erholungswert gegen null sinken. Besser sind grosse Fenster für viel Tageslicht oder – wo das nicht möglich ist – eine pfiffige Ausleuchtung mit modernen Badlampen. Viel Licht am Waschplatz, dimmbares oder farbiges Licht im Bereich von Dusche und Wanne, hinterleuchtete Spiegel oder Schränke sorgen für stimmungsvolle Lichtakzente.

7. Hydromassage Sich eine Massage zu gönnen, wann immer man möchte, ist ein Vergnügen, das mit Geld kaum aufgewogen werden kann. Bei Hydromassagen in der Badewanne werden die Sinne von den beiden Elementen Luft und Wasser angeregt. Das schafft ein herrliches Gleichgewicht zwischen Körper und Geist.