Die Pharmagruppe Siegfried hat im ersten Halbjahr 2014 bei einem deutlich tieferen Umsatz den Gewinn leicht gesteigert. Bei einem Umsatzrückgang um 16 Prozent auf 165,1 Millionen Franken (-14 Prozent in Lokalwährungen) resultierte ein Reingewinn von 18,8 Millionen (+1,5 Prozent).

Der Bruttogewinn sank in der Berichtsperiode um 14 Prozent auf 42,9 Millionen Franken, die entsprechende Marge erhöhte sich allerding um 0,8 Prozentpunkte auf 26,0 Prozent. Der operative Gewinn auf Stufe Ebitda nahm um 1,7 Prozent auf 28,4 Millionen zu (Marge 17,2 Prozent) und der Ebit um 6,9 Prozent auf 16,6 Millionen (Marge 10,1 Prozent), geht am Freitag aus dem Halbjahresbericht hervor.

Erwartungen verfehlt

Damit hat Siegfried die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt. Die Schätzungen der ZKB und der Bank Vontobel lagen für den Umsatz bei 169,3 sowie 199,0 Millionen, für den Ebit bei 17,0 sowie 17,9 Millionen und für den Reingewinn bei 20,4 resp. 21,0 Millionen Franken.

Die Entwicklung des US-Dollars und der Rohstoffpreise sowie die Einführung einer neuen Technologie im laufenden Geschäftsjahr hatten Siegfried zufolge einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Bei der Umsetzung der Strategie sei man auf Kurs, mit den Margen befinde man sich im Zielbereich, erklärt CEO Rudolf Hanko gemäss Mitteilung.

Siegfried geht für das zweite Halbjahr 2014 von vergleichbaren Umsätzen in Lokalwährungen und verbesserten operativen Margen aus, heisst es weiter.

(awp/dbe/ama)

Anzeige