Die gemeinsame Firma soll Siemens den Rohstoff Neodym liefern, wie der deutsche Konzern  mitteilte. Benötigt werde das Metall für die Produktion von Magneten für Motoren und die Turbinen in Windrädern.

Seltene Erden werden für viele Hightech-Produkte wie Elektromotoren, Windräder und Smartphones benötigt. Derzeit liefert China mehr als 95 Prozent dieser Mineralien für den Weltmarkt. Die Volksrepublik hatte die Ausfuhr seltener Erden zuletzt aber eingeschränkt und mehrere Minen unter staatliche Kontrolle gebracht.

Die Preise für die begehrten Rohstoffe waren im vergangenen Jahr deshalb um 130 Prozent gestiegen. Westliche Industrieländer hatten China dabei wiederholt vorgeworfen, das Angebot künstlich zu verknappen.

In Australien und weiteren Ländern wird derzeit versucht, die Förderung seltener Erden selbst stärker voranzutreiben. Laut der US-Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" dauert es allerdings etwa ein Jahrzehnt, bis Vorkommen der Mineralien neu erschlossen werden können.

(rcv/laf/sda)