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Sigg: Chef nimmt den Hut nach nur einem Jahr

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Sigg-Alu-Flasche: Design-Ikone, produziert in Frauenfeld.Quelle: Keystone

Der Frauenfelder Alu-Flaschenhersteller Sigg steht unter neuer Führung. Es ist das zweite Mal, dass der Chefposten neu besetzt wird, seitdem die Ostschweizer nach China verkauft wurden.

Iseli
Von Marc Iseli
am 17.01.2018

Der Flaschenhersteller Sigg hat einen neuen Chef, wie das Unternehmen gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt. Seit Januar leitet Adrian Meili die Geschicke des Thurgauer Traditionsbetriebes. Er folgt auf den Spanier Antonio Villacampa, der knapp ein Jahr an der Spitze des Unternehmens stand.

Meili arbeitete zuletzt beim Kofferhersteller Tumi. Dort leitete er ein Team von über 300 Personen. Davor arbeitete der 47-Jährige fast zwei Jahrzehnte beim Schmuckhersteller Swarovski. Arbeitsort waren die Schweiz, Liechtenstein und Singapur.

Abgang aus persönlichen Gründen

Sigg gehört seit zwei Jahren zum chinesischen Konzern Haers. Hauptsitz ist Frauenfeld, wo das Unternehmen mehr als siebzig Personen beschäftigt. Noch immer werden die kultigen Aluminium-Flaschen in der Ostschweiz produziert.

Villacampa hat das Unternehmen Ende Dezember 2017 verlassen. Er hat die Firma laut eigenen Angaben aus persönlichen Gründen verlassen. Betriebswirtschaftlich habe es keinen Grund zur Trennung gegeben, sagt er der « Handelszeitung». Unter seiner Führung habe Sigg das beste Finanzergebnis der letzten sieben Jahre eingefahren.

Dies und mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder bequem per Abo im Briefkasten.

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