Der Sika-Deal freut die Investoren. Die Aktien schiessen um 10,6 Prozent nach oben auf 8300 Franken. Damit nehmen sie Anlauf auf das Allzeithoch von 8405 Franken vom 22. Januar.

«Die Zerschlagung des gordischen Knotens ist positiv. Dass nun kein Gerichtsurteil notwendig wird, haben wir nach den jüngst kämpferischen Voten an der Generalversammlung nicht erwartet», kommentiert die ZKB.

Faire Lösung

Auch gewichtigen Sika-Aktionäre Columbia Threadneedle, Cascade Investment und die Bill & Melinda Gates Foundation begrüssen die Einigung im Streit um die Macht bei Sika. Die Übereinkunft sei willkommen und wichtig für das künftige Wachstum von Sika, wird Iain Richards, zuständiger Investment-Manager bei Columbia Threadneedle, in einer Mitteilung vom Freitag zitiert.

Die Lösung sei fair und stelle einen gutes Ende sowohl für die Aktionäre wie auch die Gesellschaft dar, so Columbia Threadneedle weiter.

Für Michael Larson, Investmentchef von Cascade, hat Sika einen entscheidenden Schritt zur Lösung unternommen. Die Investoren begrüssen die Einführung der Einheitsaktie und bekräftigen ihre Unterstützung für eine unabhängige Sika.

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Die Aktionärsgruppe um Cascade Investment, Bill & Melinda Gates-Stiftung, Columbia Threadneedle sowie Fidelity International hält gemäss letzten Angaben rund 4,8 Prozent der Stimmen an Sika.

(sda/tdr)