Der Bauchemiekonzern Sika eröffnet eine Tochtergesellschaft in Sri Lanka. Das Unternehmen sieht darin einen weiteren «Meilenstein» in seiner Wachstumsstrategie mit Fokus auf den beschleunigten Aufbau in den Schwellenländern, wie es mitteilte. In Sri Lanka herrsche derzeit ein Bauboom, insbesondere im Infrastrukturausbau und im Tourismus.

Sika Sri Lanka liefere eine Reihe von Schlüsselprodukten für die Bauindustrie des Landes, heisst es weiter. Die Produktionsanlagen für Sika Betonzusatzmittel befänden sich im Bau, ebenso die Laboratorien. Geplant sei, diese zum Jahresende in Betrieb zu nehmen. Im laufenden Jahr hatte das Unternehmen in Asien bereits Werke in Indonesien sowie in Indien eröffnet.

Tourismus im Aufwind

Sri Lanka erlebt gemäss der Mitteilung seit dem Ende des Konflikts 2009 ein ausgeprägtes Wirtschaftswachstum. Ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichne vor allem der Tourismus. Entsprechend würden umfangreiche Hotelbauten und Infrastrukturerweiterungen die Nachfrage in der Baubranche ankurbeln. Zudem soll die Grossregion Colombo zu einer «wettbewerbsfähigen und umweltfreundlichen Hauptstadt von Weltrang» aufgewertet werden.

(awp/dbe/ama)

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